Ein kleines Porträt von Jacometto Veneziano erzielte im Februar 1,25 Millionen Euro (1,46 Millionen Dollar) und lag damit deutlich über der Schätzung. Das Ergebnis steht nicht für sich allein, doch ebenso wenig ist plötzlich jedes venezianische Männerporträt begehrt. Wer die Auktionen nebeneinanderlegt, erkennt einen außergewöhnlich selektiven Markt, auf dem ein Faktor immer wieder den Ausschlag gibt: die Qualität und unmittelbare Überzeugungskraft des einzelnen Gemäldes.

Am 4. Februar 2026 kam bei Christie’s in New York eine kleine Holztafel von gerade einmal 34 × 28,5 Zentimetern zur Auktion. Ein unbekannter Prälat in schwarzer Kleidung blickt in den Raum. Das Auktionshaus taxierte Jacometto Venezianos Portrait of a Prelate auf rund 430.000–600.000 Euro (500.000–700.000 Dollar). Schließlich erzielte das Werk etwa 1,25 Millionen Euro (1,46 Millionen Dollar).[1]

Der Markt für venezianische Renaissanceporträts steigt nicht auf breiter Front. Dafür sind die Ergebnisse zu uneinheitlich und das Angebot zu knapp. Deutlich wird jedoch, wie heftig Käufer reagieren können, wenn ein außergewöhnliches Männerporträt auf den Markt kommt: ein Gemälde, dessen Kopf unmittelbar überzeugt, dessen malerische Qualität erhalten geblieben ist und dessen Präsenz die fünf Jahrhunderte zwischen Dargestelltem und Betrachter beinahe aufhebt.

Jacometto Veneziano, Portrait of a Prelate, vermutlich 1490er-Jahre, Öl auf Holz, 34 × 28,5 cm. Christie’s New York, 4. Februar 2026. Geschätzt auf 500.000–700.000 Dollar und verkauft für 1,46 Millionen Dollar.

Ein Kopf, der den Rest des Gemäldes beinahe überflüssig macht

Die Qualität des Jacometto liegt nicht in demonstrativer Virtuosität. Im Gegenteil: Fast alles ist weggelassen. Keine Landschaft, keine Architektur und kein Schmuck. Keine Hände, die den gesellschaftlichen Rang des Dargestellten erläutern. Nur ein dunkel gekleideter Mann, ein neutraler Hintergrund und ein Gesicht, auf das das Licht so schonungslos fällt, dass kaum etwas verborgen bleibt.

Jacometto malt die schweren Falten unter dem Kinn, die markante Nase, die verdickten Lider, einzelne Wimpern und die feuchten Ränder der Augen. Die Asymmetrie des Gesichts wird nicht korrigiert. Das Ergebnis ist kein idealisiertes Renaissanceporträt, sondern ein höchst individueller Mensch, der zufällig vor fünf Jahrhunderten gelebt hat.

Darin liegt vermutlich ein wesentlicher Teil der heutigen Anziehungskraft dieses Porträttypus. Das Werk verlangt kaum kunsthistorisches Vorwissen. Die Distanz zwischen Objekt und Betrachter ist gering. In Italien wurde diese Bildformel von Antonello da Messina eingeführt, der 1475-76 in Venedig tätig war und einen Porträttypus entwickelte, der eng mit niederländischen Vorbildern verwandt war: Dreiviertelansicht, dunkler Hintergrund, scharf gerichtetes Licht und eine außerordentlich konzentrierte Beobachtung des Gesichts. Ablenkungen werden entfernt, bis Gesicht und Ausdruck nahezu das gesamte Bildthema bilden.[2]

Venezianische Künstler griffen diese Formel bemerkenswert schnell auf. Alvise Vivarini, Giovanni Bellini, Jacometto und später Lorenzo Lotto entwickelten die Verbindung von Naturalismus und psychologischer Konzentration jeweils auf ihre eigene Weise weiter. Auch deshalb können diese Porträts überraschend modern wirken.

Jacometto Veneziano, Portrait of a Young Man, 1480er-Jahre, Öl auf Holz, 27,9 × 21 cm. The Metropolitan Museum of Art, New York. Das kompakte Format, die dunkle Kleidung und die präzise beobachteten Gesichtszüge veranschaulichen jene Unmittelbarkeit, die die besten frühen venezianischen Porträts heute so reizvoll macht.

Der Basaiti, der mehr als das Vierfache der oberen Schätzung erzielte

Ein Verkauf aus dem Jahr 2011 zeigt, dass dafür nicht einmal ein großer Name erforderlich ist. Am 27. Januar jenes Jahres bot Sotheby’s New York Marco Basaitis Portrait of a Young Man, Thought to be Alvise de Franceschi an. Die Holztafel ist mit 25,4 × 22,8 Zentimetern sogar noch kleiner als der Jacometto. Die Schätzung lag bei rund 70.000–100.000 Euro (80.000–120.000 Dollar). Der Verkaufspreis belief sich schließlich auf etwa 470.000 Euro (542.500 Dollar).[3]

Basaiti gehört nicht zu den Namen, die automatisch eine halbe Million Dollar anziehen. Gerade deshalb ist das Ergebnis aufschlussreicher als so mancher Künstlerrekord. Auch hier trägt sich das Gemälde selbst. Der Kopf ist streng konstruiert, Augen und Mund sind außergewöhnlich präzise gezeichnet, und die kühle Modellierung der Haut steht im Kontrast zur dunklen Kleidung. Hinter der Figur öffnet sich zudem eine Landschaft, ohne die Aufmerksamkeit vom Gesicht abzulenken.

Lorenzo Lotto, Portrait of a Jeweler, Probably Giovanni Pietro Crivelli, ca. 1509–12. Sotheby’s New York, 27. Januar 2011. Das Porträt erzielte 578.500 Dollar bei einer Schätzung von 250.000–350.000 Dollar. Lotto verbindet die unmittelbare psychologische Präsenz der venezianischen Porträttradition mit nur wenigen Hinweisen auf Beruf und gesellschaftlichen Status.

Auch Lotto zeigt, wofür Käufer zu zahlen bereit sind

In derselben Sotheby’s-Auktion erschien Lorenzo Lottos Portrait of a Jeweler, Probably Giovanni Pietro Crivelli. Die Schätzung lag bei etwa 215.000–300.000 Euro (250.000–350.000 Dollar). Das Gemälde erzielte knapp 500.000 Euro (578.500 Dollar).[4]

Das Werk verfügte über eine lange wissenschaftliche Rezeptionsgeschichte. Bereits 1901 war es von Berenson publiziert worden und später in Ausstellungen in Frankfurt, Amsterdam und Venedig zu sehen. Die Provenienz führte über Richard von Kaufmann, Goudstikker, Rosenberg & Stiebel und J. Paul Getty, der das Werk 1970 dem J. Paul Getty Museum schenkte.[4]

Sotheby’s stellte fest, dass die Malschicht durch frühere Reinigungen stellenweise berieben war. Gerade deshalb macht das Ergebnis etwas Wesentliches deutlich. Sammler Alter Meister achten zu Recht genau auf den Erhaltungszustand, doch Zustand ist nicht dasselbe wie Qualität. Ein Gemälde kann sichtbare materielle Spuren seiner Geschichte tragen und als Bild dennoch wesentlich stärker sein als ein deutlich frischer erhaltenes, aber routinierteres Werk.

Jacopo da Valenza, Portrait of a Young Man, ca. 1490, Öl auf Holz, 34,6 × 26,5 cm. Christie’s Paris, 15. Juni 2023. Der dunkle Hintergrund und die konzentrierte Beleuchtung lenken die Aufmerksamkeit nahezu vollständig auf das Gesicht.

Ein Gemälde, zwei Auktionen

Jacopo da Valenza ist möglicherweise noch aufschlussreicher, wenn man den Markt verstehen will. Sein Portrait of a Young Man kam im Januar 2015 bei Sotheby’s New York mit einer Schätzung von rund 215.000–260.000 Euro (250.000–300.000 Dollar) zur Auktion und erzielte etwa 230.000 Euro (269.000 Dollar).[5] Im Juni 2023 erschien dieselbe Holztafel erneut auf dem Markt, diesmal bei Christie’s in Paris. Die Schätzung lag nun bei 100.000–150.000 Euro (116.000–175.000 Dollar); erzielt wurden 189.000 Euro (220.000 Dollar).[6]

Religiöse Gemälde von Jacopo da Valenza wurden in den vergangenen Jahren wiederholt für deutlich niedrigere Summen verkauft. Ein Blessing Christ erzielte 2021 88.200 Dollar; Madonnenkompositionen wechselten bei anderen Auktionen für Beträge im fünfstelligen Bereich den Besitzer.[7]

Der Unterschied ist zu groß, um ihn völlig zu ignorieren. Das Porträt besitzt genau jene Konzentration, die die stärksten Beispiele dieses Marktsegments miteinander verbindet. Der junge Mann erscheint in Dreiviertelansicht vor schwarzem Grund. Fast das gesamte Licht fällt auf sein Gesicht. Die rote Kappe und die blaue Kleidung setzen gerade genug Farbe ein, um den Kopf noch stärker hervortreten zu lassen. Die lineare Präzision um Augen und Lippen verhindert zugleich, dass der Dargestellte glatt oder dekorativ wirkt.

Eine gute Provenienz rettet kein mittelmäßiges Marktergebnis

Umgekehrt gilt Ähnliches für die Provenienz. Paris Bordones Portrait of a Gentleman hatte auf dem Papier alles, was man sich wünschen konnte. Das Gemälde galt einst als Werk Tizians, gehörte unter anderem zur Northbrook Collection, war 1871 in der Royal Academy ausgestellt und ausführlich publiziert worden.[8]

Sotheby’s taxierte es 2017 in London auf umgerechnet etwa 115.000–175.000 Euro (136.000–204.000 Dollar). Es erzielte rund 145.000 Euro (170.000 Dollar).[8] Ein solides Ergebnis, aber kein Bietergefecht. Dieser Unterschied ist relevant. Eine lange Provenienz, umfangreiche Literatur und eine attraktive kunsthistorische Biografie können ein Gemälde leichter verkäuflich machen und Vertrauen schaffen. Doch eine Ansammlung von Etiketten auf der Rückseite macht die Vorderseite nicht besser.

Giovanni Bellini, Portrait of a Venetian Gentleman, ca. 1500, Öl auf Holz, später auf Holz übertragen, 27,6 × 18 cm. National Gallery of Art, Washington. Bellini reduziert das Porträt auf dunkle Kleidung, eine klare Silhouette und ein sorgfältig individualisiertes Gesicht.

Tintoretto macht die Grenze noch deutlicher

Das 2026 angebotene Porträt von Tintoretto wurde im Katalog weder als Werkstatt- noch als Schulwerk geführt. Auch entspricht es genau jener Bildform, um die es hier geht: ein Mann in Dreiviertelansicht, dunkler Hintergrund, pelzgefütterter Mantel, direkt und ohne aufwendige Szenerie. Dennoch endete die Auktion bei lediglich rund 60.000 Euro (69.850 Dollar).[9]

Das bedeutet nicht, dass das Gemälde schlecht ist. Aber der Markt unterscheidet. Für Spitzenqualität können Bieter weit über eine vorsichtige Schätzung hinausgehen; bereits eine Qualitätsstufe darunter vermag selbst der Name eines international bekannten Künstlers erstaunlich wenig zu helfen. Gerade im vergleichsweise schmalen Markt für Alte Meister tritt diese Qualitätsselektion besonders deutlich zutage.

Knappheit verschärft diese Selektion

Hinzu kommt die Seltenheit. Von Jacometto sind nur eine Handvoll kleiner Porträts bekannt, wobei das Paar im Metropolitan Museum of Art zu den wichtigsten Referenzwerken zählt.[1] Das Met besitzt außerdem das eindrucksvolle Portrait of a Young Man aus den 1480er-Jahren, das dieselbe modische schwarze Kleidung, scharfe Beobachtung und kompakte Größe zeigt.[10]

Wenn ein Gemälde vergleichbarer Qualität nach Jahrzehnten wieder auf den Markt kommt, existiert kaum eine Reihe jüngerer Vergleichsverkäufe, aus denen sich ein Preis einfach ableiten ließe. In diesem Moment verstärken sich Qualität und Seltenheit gegenseitig. Ein Käufer kann auf den nächsten ordentlichen Tintoretto warten. Auf einen weiteren außergewöhnlichen Jacometto, Basaiti oder frühen Jacopo da Valenza zu warten, ist erheblich schwieriger.

Lorenzo Lotto, Portrait of a Young Man, ca. 1498–1500, Öl auf Holz, 34,2 × 27,9 cm. Accademia Carrara, Bergamo. Vor einem nahezu schwarzen Hintergrund wird der junge Mann auf kaum mehr als sein Gesicht reduziert. Der direkte Blick und die sorgfältige Modellierung verleihen der kleinen Holztafel eine Präsenz, die erstaunlich modern wirkt.

Auch die Museen richten ihren Blick auf dieses Gebiet

Auffällig ist zugleich das institutionelle Interesse am intimen Renaissanceporträt. 2024 organisierte The Metropolitan Museum of Art die Ausstellung Hidden Faces: Covered Portraits of the Renaissance, die erste Ausstellung, die sich Porträts mit bemalten Rückseiten, Schiebeelementen, Abdeckungen und anderen Formen des Verbergens widmete. Eine besonders ausgeprägte Tradition solcher Werke entwickelte sich in Venedig bei Künstlern wie Jacometto, Lotto und Tizian.[11]

Interessant ist, dass Museen und Sammler offenbar gleichzeitig auf eine Qualität reagieren, die lange unter dem allgemeinen Begriff „Alte Meister“ etwas verborgen bleiben konnte: die Intimität dieser Objekte. Sie waren klein, persönlich und teilweise buchstäblich dazu bestimmt, in die Hand genommen, bedeckt und wieder enthüllt zu werden. Dieser private Charakter funktioniert erstaunlich gut in einer zeitgenössischen Sammlung. Eine dreißig Zentimeter große Holztafel kann mehr Präsenz besitzen als ein anderthalb Meter hohes Gemälde.

Alvise Vivarini, Portrait of a Man, ca. 1495, Öl auf Holz, 34,9 × 30,8 cm. National Gallery of Art, Washington. Die starke Beleuchtung und die schonungslose Wiedergabe von Falten und Gesichtszügen zeigen, wie früh venezianische Maler die Individualität ihrer Dargestellten ins Zentrum der Porträtkunst rückten.

Was sich tatsächlich verändert

Damit kehren wir zu den 1,25 Millionen Euro für den Jacometto zurück. Es steigt also nicht einfach eine ganze Kategorie. Was deutlicher hervortritt, ist vielmehr die Wertschätzung außergewöhnlicher Qualität. Bei den besten venezianischen Männerporträts kommen mehrere Eigenschaften zusammen: eine stark konzentrierte Komposition, ein Gesicht, das individuell genug ist, um unmittelbar im Gedächtnis zu bleiben, eine Malweise, die auch aus nächster Nähe überzeugt, ein attraktiver Erhaltungszustand in den entscheidenden Partien und eine ausreichende kunsthistorische Seltenheit, die das Werk schwer ersetzbar macht.

Die Zuschreibung bleibt selbstverständlich wichtig. Provenienz, Literatur und Ausstellungsgeschichte können das Vertrauen zusätzlich stärken. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb diese kleinen venezianischen Männerporträts auf Auktionen so interessant sind.

In einem Markt, in dem Datenbanken, Vergleichsverkäufe, Garantien und Preisverläufe immer stärker ins Gewicht fallen, behauptet sich hier hartnäckig ein älterer und schwerer messbarer Mechanismus: Manchmal erkennt eine Gruppe erfahrener Käufer gleichzeitig, dass ein Gemälde schlicht außergewöhnlich gut ist. Dann kann eine Schätzung erstaunlich schnell bedeutungslos werden.

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Anmerkungen und Quellen

[1] Christie’s, A Lifelong Pursuit: Important Italian Paintings from a Distinguished Private Collection, New York, 4. Februar 2026, Lot 11, Jacometto Veneziano, Portrait of a Prelate, Bust-Length, in a Black Gown and Beretta.

[2] The National Gallery, London, Antonello da Messina, Portrait of a Man, ca. 1475–76. Insbesondere zur Dreiviertelansicht, zum dunklen Hintergrund, zur scharf gerichteten Beleuchtung und zum Einfluss auf die venezianische Porträtmalerei.

[3] Sotheby’s, Important Old Master Paintings & Sculpture, New York, 27. Januar 2011, Lot 102, Marco Basaiti, Portrait of a Young Man, Thought to be Alvise de Franceschi. Schätzung 80.000–120.000 Dollar; erzielt 542.500 Dollar.

[4] Sotheby’s, Important Old Master Paintings & Sculpture, New York, 27. Januar 2011, Lot 110, Lorenzo Lotto, Portrait of a Jeweler, Probably Giovanni Pietro Crivelli. Schätzung 250.000–350.000 Dollar; erzielt 578.500 Dollar.

[5] Sotheby’s, Master Paintings: Part I, New York, 29. Januar 2015, Lot 9, Jacopo da Valenza, Portrait of a Young Man, Bust Length, in a Red Cap. Schätzung 250.000–300.000 Dollar; erzielt 269.000 Dollar.

[6] Christie’s, Maîtres Anciens: Peintures – Sculptures, Paris, 15. Juni 2023, Lot 9, Jacopo da Valenza, Portrait of a Young Man. Schätzung 100.000–150.000 Euro; erzielt 189.000 Euro.

[7] Sotheby’s, Master Paintings, New York, Mai 2021, Jacopo da Valenza, The Blessing Christ, erzielt 88.200 Dollar; auch andere religiöse Werke des Künstlers wurden für Beträge im fünfstelligen Bereich verkauft.

[8] Sotheby’s, Old Masters Evening Sale, London, 5. Juli 2017, Lot 26, Paris Bordone, Portrait of a Gentleman. Schätzung 100.000–150.000 Pfund; erzielt 125.000 Pfund.

[9] Christie’s, Old Masters and 19th Century Paintings, New York, 2. Juni 2026, Lot 7, Jacopo Robusti, genannt Tintoretto, Portrait of a Man, Bust-Length, in a Fur Lined Coat. Schätzung 40.000–60.000 Dollar; erzielt 69.850 Dollar.

[10] The Metropolitan Museum of Art, New York, Jacometto Veneziano, Portrait of a Young Man, 1480er-Jahre, Inv. 49.7.3.

[11] The Metropolitan Museum of Art, Hidden Faces: Covered Portraits of the Renaissance, 2. April–7. Juli 2024.